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Beratung und Behandlung

Da es verschiedene Vorgehensweisen in der Stottertherapie gibt, möchte ich diese kurz erläutern. Für die Betroffenen steht verständlicherweise der Wunsch nach Heilung im Vordergrund, diesem Anliegen kann aber leider nicht immer entsprochen werden.
Oft ist das realistische Therapieziel ein gelassener Umgang mit dem Stottern und eine deutliche Verflüssigung des Sprechens.

Es gibt immer wieder Therapeuten und Institute, die Heilungsversprechen geben. Solche Versprechen sind meiner Erfahrung nach als unseriös einzustufen.
Innerhalb dieser Therapieverfahren wird auch nur "mit Wasser gekocht", das heißt, es werden hier Techniken eingeübt, die ein Stottern erst gar nicht auftreten lassen. Konzentriert sich der Patient nur ausreichend stark, kann er eine erlernte Sprechtechnik ( zum Beispiel eine bestimmte Form der Atmung ) so einsetzen, dass keine Symptome auftreten.

Reicht die Konzentration aber in bestimmten Situationen nicht aus, ist der Betroffene beispielsweise sehr müde oder aufgeregt, versagt die Technik - es kommt wieder zum Stottern. Der Stotternde ist also nicht wirklich geheilt, er kann lediglich eine Technik so anwenden, dass er ein Stottern möglichst nicht auftreten lässt. Und diese ständige Kontrolle der Sprechweise bedeutet oft einen permanenten Stress.

Solche Techniken können sehr werbewirksam schnell mit Betroffenen einstudiert werden - lassen Sie sich also nicht von "Wunderheilern" beeindrucken, die während einer Fernsehsendung nach wenigen Minuten mit einem scheinbar geheilten Stotternden wieder vor die Kamera treten!

Diese Techniken kann jeder gute Stottertherapeut einsetzen, ehrlicherweise kann man aber nicht von einer wirklichen Heilung sprechen.